Über mich und meine Arbeiten…

Ich könnte hier jetzt die üblichen tiefsinnigen Zitate von anderen berühmten Fotografen wiedergeben oder die anrührenden Geschichten, in denen von den ersten eigenen Kontakten mit einem Fotoapparat erzählt wird.

Mache ich aber nicht. Stattdessen erzähle ich einfach etwas über mich…

Wie bist Du zur Fotografie gekommen, hast Du eine Ausbildung gemacht?

Nein, ich bin Autodidakt. Angefangen hat alles irgendwann einmal mit der typischen “Ritsch-Ratsch-Klick” Pocket Kamera.
Später folgte eine Spiegelreflexkamera mit Blitz. Auch wenn die ersten Gehversuche mit Papier- und Diafilm nicht so recht erfolgversprechend waren, hat es irgendwie doch Spaß gemacht. Spannend war es immer, wenn der Film oder die Dias von der Entwicklung zurückkamen und man seine Bilder das erste Mal gesehen hat. Und gar nicht mal so selten war die Enttäuschung groß, wenn die Belichtung doch nicht so gepaßt hat und man nicht so recht wußte warum.

Dann kam später ein Studium und die Fotografie schlief jahrelang ein.

Und wie bist Du wieder zur Fotografie zurückgekommen?

Das war am Anfang der 2000er, nach meinem Umzug nach Hannover, als ich für einen Urlaub einen digitalen Apparat kaufen wollte. Eigentlich wollte ich hauptsächlich herausfinden, ob die digitale Fotografie schon in der Lage war ansprechende Bilder zu erzeugen. Bald stellte sich heraus: sie war es! Also erwarb ich damals eine Olympus Kompaktkamera mit wahnsinnigen 5MP!
Damit erwachte auch der Wunsch wieder in mir, mehr zu fotografieren.

Dann hast Du also hauptsächlich Landschaften fotografiert?

Ja, da die Kamera für den Urlaub angeschafft wurde, habe ich mit Landschaften angefangen. Ich hatte aber schnell den Wunsch, mehr mit Menschen zu machen, vielleicht ein kleines Home-Studio aufzubauen. Aber die technischen Möglichkeiten waren damals noch deutlich eingeschränkter als heute und es fehlte mir auch die Zeit, mich tiefer in dieses Gebiet einzuarbeiten.

Dennoch habe ich in der Zeit einiges gelernt, denn jetzt konnte man, im Gegensatz zu früher, gleich sehen, was man falsch gemacht hatte. Und musste sich nicht umständlich alles in Notizbüchern aufschreiben um nach der Entwicklung nachvollziehen zu können, mit welchen Einstellungen man fotografiert hat.

Trotzdem schlief das Hobby Fotografie erneut ein.

Wie kam es dann erneut zu Deiner Rückkehr?

Witzigerweise war es erneut ein Urlaub. Doch dieses Mal war es keine Kompakte, ich wollte eine digitale Spiegelreflex. Mal wieder eine “richtige” Kamera in der Hand halten, durch einen echten Sucher schauen, anstatt nur auf einen Monitor auf der Rückseite.

Nach den üblichen Fotos auf Reisen, von Landschaften und Gebäuden, kam dann auch wieder der Wunsch auf, Menschen zu fotografieren. Und jetzt war auch die Technik soweit, dass zu erschwinglichen Preisen drahtlose Auslöser und kleine kompakte Blitze verfügbar waren.

Der Weg für eine ambitioniertere Art des Fotografierens war für mich frei…

Was sind jetzt Deine bevorzugten Motive?

Auch wenn mich nach wie vor Landschaften, Makros oder auch Nachtaufnahmen interessieren, möchte ich doch eher Aufnahmen von Menschen machen. Dabei geht es nicht nur um “gestellte” Motive und Posen, sondern auch um das Einfangen von einzigartigen Momenten und Augenblicken. Ich habe eine zeitlang musikalische Auftritte fotografiert, wenn man so will Konzertfotografie gemacht. Das spannende dabei war die Interaktion der Künstler untereinander festzuhalten, das hat sehr viel Spaß gemacht.

Ist so Dein Künstlername und Logo
"Der Auslöser|Foto­grafie|Mo­ment|Augen­blick" entstanden?

Genau richtig. “Der Auslöser”, das kann alles sein. Ein Teil des Fotoapparates, also eher etwas Technisches. Es kann aber auch ein Moment, ein Augenblick, ein Zeitpunkt im Leben sein, der eine wichtige Bedeutung hat. Der vielleicht sogar das ganze Leben verändert. Ein Moment voller Gefühle und voller Ausdruck, der fotografisch festgehalten werden will. “Der Auslöser” kann aber auch die Person hinter der Kamera sein, die einfach nur im richtigen Augenblick auf den Auslöser drückt. Oder das fertige Bild, das beim Betrachter etwas “auslöst”, das Bild also als “Der Auslöser”.

Die Interpretationsmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Fotografie selbst. Das erschien mir für einen Künstlernamen/Pseudonym angemessen… auch wenn ich die Fotografie letztlich in meiner Freizeit als Hobby betreibe.
Daher der Künstlername “Der Auslöser – Fotografie|Torsten V.”

Falls ich Dein Interesse geweckt haben sollte und Du vielleicht die eine oder andere Idee im Kopf hast, die Du fotografisch umsetzen möchtest, dann nimm doch einfach Kontakt mir auf.